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Was nützt die beste Informationstechnik, wenn sich die Menschen nichts zu sagen haben?

Reinhard Schrutzki (dt. Computerspezialist)

Hoppla!

„Hoppla! Ein Fehler ist aufgetreten. Google Maps wurde auf dieser Seite nicht richtig geladen. Technische Details dazu entnimmst du der JavaScript-Konsole.“

Mit dieser schönen Fehlermeldung werden Webentwickler begrüßt, wenn sie wie bisher gewohnt die Google Maps API einsetzen, um eine Karte auf der Webseite anzuzeigen.

Google Maps API Error

Bei fehlerhafter Implementierung der Map ist in der JavaScript-Konsole i.d.R. die Fehlermeldung „Uncaught TypeError: Cannot read property ‚prototype‘ of undefined“ zu entdecken.

Hintergrund ist, dass Google schon seit dem 22. Juni 2016 die kostenlose Nutzung der Google Maps auf völlig neue Beine gestellt hat. Betroffen sind jedoch nur Neuimplementierungen seit diesem Tag. Die bisherigen Maps in Webseiten funktionieren weiterhin, wenn sich auch im Hintergrund die Limits, Bedingungen usw. auch geändert haben. Auch erscheint in der Developer Console bei älteren Implementierungen ein Hinweis, z.B. „NoApiKeys…“.

Die Details zum neuen „Standard Plan Update“ lassen sich hier nachlesen:

https://developers.google.com/maps/pricing-and-plans/standard-plan-2016-update

So lässt sich ohne einen sog. Browserschlüssel die Map seit einiger Zeit nicht mehr anzeigen. Als Limit für den täglichen Aufruf der Map wurde 25.000 implementiert. Das ist für kleinere und mittelgroße Webseiten mehr als ausreichend, um die Map noch kostenlos nutzen zu können.

Wie man sich einen API-Schlüssel erstellen kann und wie er als Parameter z.B. für die Nutzung der Maps JavaScript API zu übergeben ist, wird hier beschrieben:

https://developers.google.com/maps/documentation/javascript/get-api-key?hl=de

Das kann, wenn man es das erste Mal durchführt, schon recht tricky sein.

WICHTIG: Der Api-Key ist im Quelltext auslesbar. Daher sollte man bei der Api-Konfiguration für das jeweilige Webprojekt unbedingt darauf achten, durch Angabe der erlaubten HTTP-Referrer die Nutzung des Keys einzuschränken (z.B. „*.netzakzent.de/*“). Somit vermeidet man, dass der Key für andere Webseiten unerlaubt eingesetzt wird.

Viel Spaß künftig damit 😉

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Am Ziegelbrunn 27
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